Bothmergymnastik
Die Bothmer-Gymnastik ist eine anthroposophische Bewegungsform, die in den 1920er Jahren von Fritz Graf von Bothmer in Zusammenarbeit mit Rudolf Steiner an der ersten Waldorfschule entwickelt wurde. Seitdem wurde sie erweitert, professionalisiert, therapeutisch angewendet und fand weltweit Verbreitung.
Was macht sie aus?
Im Zentrum steht die bewusste Bewegung im Raum. Die Bothmer-Gymnastik arbeitet mit den Kräften des Raumes und der menschlichen Aufrichtekraft. Durch spezifische Übungen und Bewegungsabfolgen lernt man, die eigenen Bewegungen bewusst wahrzunehmen, zu führen und weiterzuentwickeln.
Kernprinzip
Die Gymnastik fördert ein erlebbares Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist. Sie macht verschiedene Raumqualitäten – wie Innen und Außen, Leichte und Schwere, Vorne und Hinten – erfahrbar und hilft, festgefahrene Muster neu zu ordnen. Ziel ist eine Balance in den Raumesrichtungen, im Körper selbst und im eigenen Denken, Fühlen und Wollen.
Anwendung
Die Übungen werden heute in verschiedenen Bereichen genutzt: Im pädagogischen Kontext (angepasst an Entwicklungsstufen von Kindern), in der Therapie mit Erwachsenen und Kindern, in beratenden Tätigkeiten. Die Bothmer-Gymnastik beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie finden wir Balance im Alltag? Wie schaffen wir innere Ruhe? Wie bringen wir Harmonie in unser soziales Umfeld? Wie können wir die Haltung verbessern und die Beweglichkeit fördern? Wie können wir die eigene Körperwahrnehmung schulen? Wie finden wir die eigene Mitte?
Kontakt
Terminvereinbarung
0176/80826007
Therapeuten
Adresse
Hügelstraße 69
60433 Frankfurt am Main
nachricht@frankturter-therapeutikum.de
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